Kohldrehherzmücke, bei den Fühlern zu packen

"Kohldrehherzmücke, bei den Fühlern zu packen" lautet der Arbeitstitel der Forschung, die derzeit in Belgien durchgeführt wird. Dabei spielt auch das Insektennetz von Howitec Netting eine wichtige Rolle.


Die Kohldrehherzmücke (Contarinia nasturtii) ist weniger bekannt als die Kohlfliege, aber bei einer Reihe von CSA-Unternehmen (Community Supported Agriculture) in den belgischen Provinzen Antwerpen und Flämisch-Brabant hat diese Mücke mindestens den gleichen Status wie ein Schädlingsinsekt erhalten. Auch in den Niederlanden kommt diese Mücke wieder auf. Der Grund dafür ist der Einsatz von mehr selektiver Pflanzenschutzmittel und die Zunahme des ökologischen Landbaus.

Kohlgallenmückenprojekt 2019/2020
Um das Problem anzugehen, wurde mit Unterstützung der flämischen Regierung eine operative Gruppe einiger Erzeuger des CSA-Netzwerks Flandern eingerichtet. Zusammen mit Inagro und einigen Lieferanten, darunter auch Howitec Netting bv, startete diese Gruppe 2019 mit dem Ziel, „die Kohlkammmücke bei den Fühlern zu packen“. Dieses Projekt konzentriert sich auf Überwachung und Kontrolle.

Was sind Kohldrehherzmücke?
Kohldrehherzmücke sind etwa 1,5 - 2 mm groß und legen ihre Eier in die Wachstumspunkte der Kohlköpfe. Die Maden greifen dann die Wachstumspunkte an und stören das Wachstum. Im schlimmsten Fall bilden sich keine Kohlen (siehe Foto). Das Schadensbild zeigt schwellende Blattstiele, deformierte Blätter und herzlose Pflanzen oder „sich drehendes Herz“.

Überwachung
Inagro hat ein Überwachungssystem mit Pheromonfallen eingerichtet. Im Mai 2019 wurde der erste Flug der Kohlmücken freigegeben. Bis Anfang Oktober entwickelten sich vier überlappende Generationen von Kohldrehherzmücke. Derzeit ist die Überwachung 2020 in vollem Gange und wird auf denselben Farmen wie 2019 durchgeführt.

Steuerung
Howitec hat zusammen mit dieser Gruppe nach einem geeigneten Insektennetz gesucht, das die Kohlpflanzen vor Eiablage durch die Kohldrehherzmückeschützen kann. Voraussetzung dafür war, dass das Netz leicht zu handhaben und langlebig ist und das Pflanzenwachstum nicht negativ beeinflusst.

Vorläufiges Ergebnis feinmaschiges Insektennetz
Zu diesem Zweck wurden 2019 die leichten feinmaschigen Insektennetze Ornata addu 80100 und Ornata Light verwendet. Es wurde festgestellt, dass beide Maschen einen guten Schutz bieten. Die Züchter bevorzugten Ornata addu 80100 wegen der Geschmeidigkeit des Netzes.

Folgeprojekt im Jahr 2020
Diese praktischen Tests werden derzeit wiederholt und der neue Ornata addu 5080 wird ebenfalls getestet. Die Ergebnisse werden Ende dieses Jahres bekannt sein und weiter verbreitet. Folgen Sie also weiterhin unseren Newslettern!

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